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Echtes V2-Feeling in der 125er-Klasse: Die neue Rieju Coaster 125 für A1 und B196

Hersteller erweitert Portfolio um stilvollen Bobber für die A1- und B196-Klasse – Flüssigkeitsgekühlter V2-Motor sorgt für echten Custom-Look – Zugängliche Ergonomie für Einsteiger.

Der spanische Zweiradhersteller Rieju bringt frischen Wind in das Segment der Leichtkrafträder und präsentiert einen ungewöhnlichen Neueinsteiger für Cruiser-Liebhaber. Mit der offiziellen Einführung der Rieju Coaster 125 bietet die Marke ein Fahrzeug an, das sich gezielt an Inhaber der Führerscheinklassen A1 sowie der beliebten Autofahrerschein-Erweiterung B196 richtet. Während die meisten Hersteller in der 125er-Klasse auf kostengünstige Einzylindermotoren setzen, gehen die spanischen Entwickler einen aufwendigeren Weg: Sie rüsten den kompakten Cruiser mit einem echten V2-Zweizylindermotor aus.  Dieses Konstruktionsmerkmal verleiht dem Fahrzeug nicht nur eine charakteristische Soundkulisse, sondern sorgt auch für die authentische Optik eines ausgewachsenen Custom-Bikes im Miniaturformat.

Authentisches Bobber-Design mit modernen Akzenten

Das optische Konzept der Maschine orientiert sich eng an klassischen amerikanischen Vorbildern. Ein tief konturierter Einzelsitz, ein breit geschwungener Lenker sowie ein kräftig geformter Kraftstofftank prägen die Silhouette des Leichtkraftrads. Die schwarze Pulverbeschichtung an Motor, Auspuffanlage und Fahrwerksteilen unterstreicht den reduzierten Bobber-Look.

Trotz der historischen Designanleihen verzichten die Konstrukteure nicht auf moderne Beleuchtungstechnik: Ein rund geformter LED-Hauptscheinwerfer sowie minimalistisch gestaltete LED-Blinker sorgen für eine zeitgemäße Ausleuchtung und gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr.

Flüssigkeitsgekühlter V2-Motor schöpft gesetzliche Leistungsgrenze aus

Herzstück des Cruisers ist der flüssigkeitsgekühlte V2-Viertaktmotor mit einem Hubraum von exakt 125 Kubikzentimetern. Das Triebwerk mobilisiert eine Leistung von rund 14 PS (10,3 kW) und nähert sich damit der gesetzlich zulässigen Leistungsgrenze von 15 PS für Leichtkrafträder stark an. Die Kraftübertragung erfolgt über ein präzise zu schaltendes Fünfgang-Getriebe per Kette an das Hinterrad. Durch die Gleichmäßigkeit der V2-Zylinderzündungen überzeugt das Aggregat durch eine sehr lineare Kraftentfaltung und geringe Vibrationen, was das Fahren auf Landstraßen besonders angenehm gestaltet.

Warum die Rieju Coaster 125 maßgeschneidert für A1- und B196-Fahrer ist

Neben der aufwendigen Ästhetik haben die Ingenieure großen Wert auf eine einfache Fahrzeugbeherrschung und hohe Alltagstauglichkeit gelegt.

Zugängliches Fahrwerk und sichere Verzögerung im Alltagsbetrieb

Ein wesentlicher Vorteil für Fahranfänger ist die niedrige Sitzhöhe. Sie ermöglicht auch kleineren Fahrern oder Einsteigern einen sicheren Stand beim Anhalten an Ampeln oder beim Rangieren. Die Fahrwerksabstimmung mit einer Teleskopgabel an der Front und zwei seitlich montierten Federbeinen am Heck ist auf Komfort ausgelegt und schluckt Bodenwellen im Stadtverkehr souverän.

Für eine zuverlässige Verzögerung sorgt eine hydraulische Scheibenbremsanlage an Vorder- und Hinterrad, die serienmäßig mit einem Antiblockiersystem (ABS) oder einem kombinierten Bremssystem (CBS) gekoppelt ist.

Attraktive Bereicherung für den wachsenden Cruiser-Markt

Mit dem neuen Modell schließt der spanische Hersteller eine Nische im Markt der 125er-Fahrzeuge, der in den vergangenen Jahren durch die B196-Regelung einen enormen Zulauf erfahren hat. Die Rieju Coaster 125 verbindet das Lebensgefühl klassischer Chopper mit den unkomplizierten Unterhaltskosten eines Einsteiger-Zweirads.

Für Biker, die Wert auf eine klassische V2-Zylinder-Optik legen, stellt das Modell eine äußerst interessante Bereicherung des Marktes dar.