BMW Motorrad baut seine F-450-Modellreihe konsequent weiter aus und präsentiert mit der BMW F 450 RR 2027 einen eigenständigen Supersportler für das A2-Segment. Nach der Enduro F 450 GS und dem Naked Bike F 450 R richtet sich die vollverkleidete Maschine sowohl an Einsteiger auf der Landstraße als auch an ambitionierte Hobby-Piloten auf der Rennstrecke. Optisch macht die Neuheit keinen Hehl aus ihren Genen: Mit markanten Winglets, der dynamischen Nose-down-Tail-up-Linienführung und den asymmetrischen Verkleidungselementen orientiert sich das Modell eng am Design-Layout der S 1000 RR. Preislich startet der Einstieg in Deutschland bei 7.250 Euro für das Basismodell (Österreich: 7.100 Euro), womit der Hersteller ein sehr wettbewerbsfähiges Angebot im Sportsegment platziert.
Drehmomentstarker Zweizylinder mit 48 PS
Angetrieben wird das Sportmotorrad von einem neu entwickelten flüssigkeitsgekühlten Reihenzweizylinder mit 420 Kubikzentimetern Hubraum. Das Aggregat leistet punktgenau A2-konforme 48 PS (35 kW) bei 8.750 Umdrehungen pro Minute und stellt ein maximales Drehmoment von 43 Newtonmetern bei 6.750 U/min bereit. Dank einer speziellen Abstimmung liegen bereits bei 3.000 Touren rund 80 Prozent des Drehmoments an, was für einen kraftvollen Durchzug im Alltag sorgt. Eine Kurbelwelle mit 135-Grad-Hubzapfenversatz garantiert in Kombination mit einer Ausgleichswelle einen charakteristischen Motorlauf. Der Hersteller gibt den Normverbrauch mit 3,8 Litern auf 100 Kilometer an, was zusammen mit dem 14-Liter-Kraftstofftank Reichweiten von über 350 Kilometern ermöglicht.
Warum die BMW F 450 RR 2027 auch technologisch im A2-Segment herausragt
Neben der sportlichen Optik bringt der kompakte Supersportler eine elektronische und mechanische Ausstattung mit, die in dieser Hubraumklasse Maßstäbe setzt.
Innovatives Fahrwerk und optionale Easy Ride Clutch
Das Chassis basiert auf einem Gitterrohrrahmen aus Stahlrohren und Schmiedeteilen, bei dem der Zweizylinder als mittragendes Element fungiert. Bei einem fahrfertigen Gewicht von 177 Kilogramm sorgt eine 43-mm-Upside-Down-Gabel von KYB an der Front zusammen mit einer Aluminium-Gusszweiarmschwinge am Heck für ein präzises Handling. Ein Highlight der Aufpreisliste ist die optionale Easy Ride Clutch (ERC): Dieses System übernimmt das automatisierte Einkuppeln beim Anfahren und Anhalten, während der manuelle Kupplungshebel für den Fahrer voll funktionsfähig erhalten bleibt. In Kombination mit dem serienmäßigen oder optionalen Schaltassistent Pro ermöglicht die ERC nahtlose Gangwechsel ohne manuelle Betätigung des Hebels.
Umfangreiche Elektronik mit Race-Modus ab Werk
Auch bei den elektronischen Assistenzsystemen bedient sich das Modell an höheren Fahrzeugklassen. Bereits ab Werk stehen die drei Fahrmodi Rain, Road und Race zur Auswahl. Ein schräglagenabhängiges ABS Pro, die dynamische Traktionskontrolle (DTC), die Motorschleppmomentregelung (MSR) sowie die Dynamic Brake Control (DBC) gehören zur Serienausstattung. Über das optionale Paket „Fahrmodi Pro“ lässt sich zudem ein individuell konfigurierbarer „Race Pro“-Modus freischalten.
Cockpit mit Connectivity und vier Modellvarianten
Im Cockpit informiert ein 6,5 Zoll großes TFT-Display mit integrierter Laptimer-Funktion und Smartphone-Konnektivität den Fahrer. Angeboten wird das Fahrzeug in den vier Ausstattungslinien Basis, Sport, M Sport sowie M Sport ERC. Die ergonomische Auslegung umfasst sportliche Stummellenker, geschmiedete Aluminium-Hebel sowie eine serienmäßige Sitzhöhe von 790 Millimetern, die sich über Zubehörsitze variieren lässt.
Zudem lässt sich das Schaltschema für den Einsatz auf der Rennstrecke mit wenigen Handgriffen unkompliziert umkehren.

