StartMotorradZero Motorcycles 2027: Project Ventura und LS3

Zero Motorcycles 2027: Project Ventura und LS3

Pionier für Elektromotorräder präsentiert auf der EICMA in Mailand ein stark erweitertes Portfolio – Neues Project Ventura als wendige A1-Supermoto – Leistungsstarker Elektroroller LS3 und CCS-Schnellladung im Anmarsch.

Zero Motorcycles 2027: Mit einer breiten Leistungsschau auf der EICMA 2026 hat Zero Motorcycles seine Weichen für das Modelljahr 2027 gestellt. Neben frischen Fahrzeugkonzepten für die A1-Führerscheinklasse widmet sich der amerikanische Hersteller vor allem der Weiterentwicklung von Reichweite, Alltagstauglichkeit und Ladeinfrastruktur. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht dabei ein neu angekündigtes Elektromotorrad im Supermoto-Stil sowie ein spürbar nachgeschärfter Elektroroller für Pendler.

Project Ventura: Leichtes Elektromotorrad für die A1-Klasse

Als echtes Highlight gilt das Project Ventura, ein leichtes Elektromotorrad, das gezielt auf den Einsatz in der A1-Klasse zugeschnitten ist. Die Konzeptstudie kombiniert eine aufrechte, aktive Sitzposition mit 17-Zoll-Rädern und sportlichen Straßenreifen. Angetrieben von einem neuen Elektroantrieb mit einer Spitzenleistung von über 20 kW erreicht das Leichtkraftrad eine dauerhafte Höchstgeschwindigkeit von 105 km/h (kurzzeitig bis zu 130 km/h) und eine realistische Reichweite von rund 150 Kilometern. Mit einem geplanten Einstiegspreis von unter 8.000 Euro und einem avisierten Marktstart im Sommer 2027 zielt Zero darauf ab, den Einstieg in die Elektromobilität deutlich attraktiver zu gestalten.

Neuer Elektroroller LS3 und Modellpflege für die XE

Auch im Rollersegment legt Zero nach und ergänzt das Portfolio um den neuen Zero LS3. Als größere Ausbaustufe des LS1 richtet sich das Modell an A1- und B196-Inhaber, die regelmäßig auch längere Überlandstrecken zurücklegen. Ausgestattet mit drei Batterien (Gesamtkapazität 5,6 kWh), einer Spitzenleistung von 12,7 kW (17 PS) und einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h bietet der LS3 eine Reichweite von bis zu 150 Kilometern. Besonders praxisnah zeigt sich die üppige Serienausstattung: Neben beheizbaren Griffen und einer Sitzheizung gehören ein Topcase, eine mittelhohe Windschutzscheibe, integrierte Front- und Rückkameras sowie zwei USB-C-Anschlüsse zum Standard. Der Marktstart ist für das Frühjahr 2027 zu Preisen ab 6.810 Euro in Deutschland geplant.

Zero Motorcycles 2027: Technische Updates für die Zero XE

Parallel erfährt die leichte Elektro-Enduro Zero XE für 2027 ein technisches Update. Dank einer modifizierten Übersetzung steigt die Höchstgeschwindigkeit um 10 km/h auf nun 95 km/h, während aufgezogene Dual-Sport-Reifen den Spagat zwischen Asphalt-Grip und Offroad-Performance verbessern. Ein neues, zentral positioniertes Display und eine überarbeitete Frontmaske runden das Facelift ab.

CCS-Schnellladung und neue App-Funktionen

Technisch setzt Zero bei den Zero Motorcycles 2027 zudem neue Maßstäbe beim Laden: Für kompatible Straßen- und Dual-Sport-Motorräder führt der Hersteller eine Gleichstrom-Schnellladung (CCS-Standard in Europa) ein, die den Akku in weniger als 30 Minuten von 20 auf 80 Prozent bringen soll. Eine passende Nachrüstlösung für Bestandsmodelle ab Baujahr 2022 ist ebenfalls in Vorbereitung. Ergänzt wird das Ökosystem durch eine komplett neu entwickelte Smartphone-App, die individuelle Konfigurationen von Fahrmodi sowie eine erweiterte Lade- und Routenplanung direkt über das Mobiltelefon ermöglicht.